Ideenquote
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+ | Das Wesen der Ideenquote geht zurück auf den bekannten Erfinder Thomas Edison, für den Ideen als Lebenselixier galten. Er stellte fest, dass viele Beteiligte an einem Ideenfindungsprozess schon sehr früh mit der Anzahl gesammelten Ideen zufrieden waren (obwohl es objektiv betrachtet nur wenige waren) und ihr Potenzial meist nicht richtig ausschöpften. Daher setzte er sich selbst eine Ideenquote, mit der er sich (und seiner Gruppe) für eine nachfolgende Ideationsphase eine bestimmte Mindestzahl an Ideen "verordnete", die es zu erreichen oder übertreffen galt; diese Quote setzte er bewusst hoch an. Wozu genau der doppelte Nobelpreisträger Linus Pauling einmal mit dem Gedanken zitiert wurde: ''"Der beste Weg, um eine gute Idee zu haben, ist es, viele Ideen zu haben!"'' | ||
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+ | *# "Basis"-Frage: ''Wie ...?'' (i.S. der [[H2|H2-Technik]]) | ||
+ | *# "verschärfte" Frage: ''"Was wären unsere ausgefallensten/ originellsten Ideen zum Thema?"'' (i.S. der [[ABS|ABS-Technik]]) | ||
+ | *# "utopische" Frage: ''"Welche Ideen wären so abgehoben oder verrückt, dass wir dafür die Kündigung riskieren würden?"'' (i.S. der [[Kündigungsgrundtechnik]]) | ||
+ | * verschiedene Charaktere von [[Kreativitätstechniken]] miteinander gekoppelt werden, also z.B. [[:Kategorie:1-ruhige Techniken|ruhige (schriftliche) Techniken]], [[:Kategorie:2-laute Techniken|laute Techniken]] und [[:Kategorie:3-bewegte Techniken|bewegte Techniken]] nutzen; | ||
+ | * alle Beteiligten eine Art "Ideen-Notizbuch" (z.B. im Sinne des [[Collective Notebook]]s) erhalten, in den im Vorfeld mindestens eine gewisse Anzahl von Ideen einzutragen und mitzubringen ist. | ||
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Version vom 18. April 2015, 22:24 Uhr
Unter Ideenquote wird ein, ursprünglich Thomas Edison zugeschriebenes Konzept verstanden, bei dem zum Start einer Ideensitzung eine bestimmte Anzahl von Ideen festgelegt wird, die in einem definierten Zeitraum gefunden oder umgesetzt werden sollen; das steigert i.d.R. die Produktivität einer Gruppe, weil die Quote als oberstes Postulat zur Erfüllung anspornt.
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Definition
Das Wesen der Ideenquote geht zurück auf den bekannten Erfinder Thomas Edison, für den Ideen als Lebenselixier galten. Er stellte fest, dass viele Beteiligte an einem Ideenfindungsprozess schon sehr früh mit der Anzahl gesammelten Ideen zufrieden waren (obwohl es objektiv betrachtet nur wenige waren) und ihr Potenzial meist nicht richtig ausschöpften. Daher setzte er sich selbst eine Ideenquote, mit der er sich (und seiner Gruppe) für eine nachfolgende Ideationsphase eine bestimmte Mindestzahl an Ideen "verordnete", die es zu erreichen oder übertreffen galt; diese Quote setzte er bewusst hoch an. Wozu genau der doppelte Nobelpreisträger Linus Pauling einmal mit dem Gedanken zitiert wurde: "Der beste Weg, um eine gute Idee zu haben, ist es, viele Ideen zu haben!"
Vorgehen
Um eine "ambitionierte" Ideenquote zu erfüllen, können in der Praxis ...
- die Fragestellungen z.B. nach folgendem Muster "verschärft" werden:
- "Basis"-Frage: Wie ...? (i.S. der H2-Technik)
- "verschärfte" Frage: "Was wären unsere ausgefallensten/ originellsten Ideen zum Thema?" (i.S. der ABS-Technik)
- "utopische" Frage: "Welche Ideen wären so abgehoben oder verrückt, dass wir dafür die Kündigung riskieren würden?" (i.S. der Kündigungsgrundtechnik)
- verschiedene Charaktere von Kreativitätstechniken miteinander gekoppelt werden, also z.B. ruhige (schriftliche) Techniken, laute Techniken und bewegte Techniken nutzen;
- alle Beteiligten eine Art "Ideen-Notizbuch" (z.B. im Sinne des Collective Notebooks) erhalten, in den im Vorfeld mindestens eine gewisse Anzahl von Ideen einzutragen und mitzubringen ist.