Intelligenzfalle
(STARTEINTRAG) |
Version vom 13. Juni 2015, 16:05 Uhr
Die Intelligenzfalle (gelegentlich als Logikfalle (nach Edward de Bono) bezeichnet) ist eine klassische persönliche Kreativitätsblockade, bei der die Betroffenen meinen, dass eine neue Lösung besonders "intelligent" (i.S.v. "logisch"/ "nachvollziehbar"/ "begründbar" sein müsste und sie gerne deswegen kritisieren; dabei wird zumeist übersehen, dass für neue Ideen (vor allem dann, wenn sie wirklich vollkommen neuartig sind) i.d.R. keine Vergleichsmaßstäbe existieren und sie im Anfangsstadium daher oft als "unreif/ unausgegoren" erscheinen.
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Lerneffekt
Zur Optimierung von Ideenprozessen und zur Herstellung kreativitätsförderlicher Persönlichkeitsbedingungen ist es wichtig, dass neue Ideen nicht sofort mit vorhandenen Maßstäben bewertet werden (insbesondere nicht in der Phase der Ideenfindung), sondern dass es für eine wirklich neue Lösung wichtig ist, geäußerten Ideen erst einaml ein physischen und psychischen Freiraum zu gewähren; vorgebrachten Bedenken kann mit dem Hinweis auf den kreativen Prozess und seine 4 spezialisierten Phasen, namentlich der Phase der Optimierung vorliegender Ideen begegnet werden.