Formbildung
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− | Die [[Brainfloating]]-Technik '''Formbildung''' (nach [[Harald | + | Die [[Brainfloating]]-Technik '''Formbildung''' (nach [[Harald Braem]] 1989) nutzt die Ressourcen der linken und rechten Gehirnhälfte (nach der alten Split Brain-Theorie), die Logik und die Ganzheit, um Ideen in einem ungeahnten Ausmaß freizusetzen; die Technik selbst benötigt einen Raum für ungestörtes Arbeiten, sowie relativ viel Material (wie Papier, Farbstifte und Formmaterial, z.B. Softknete oder Fimo). Nach einer Einstimmung mit allen Sinnen auf die visualisierte Aufgabenstellung folgt eine Phase der zweckfreien Betätigung mit beiden Händen (z. B. zeichnen oder kneten oder formen), unter gleichzeitiger Aktivierung einer, der [[Kopfstand]]-Technik ähnlichen Fragestellung; anschließend wird nach Gegenteiligkeiten der ursprünglichen Aufgabenstellung und den zugrunde liegenden Gemeinsamkeiten gesucht, gefolgt von einer absichtsfreien Schaffensphase für die Hände und einem Ganzkörpereinsatz. Im Verlauf der weiteren Ideenfindung in Form einer Gegenüberstellung wird die Aufgabenstellung mittig im Raum platziert und alle entwickelten Materialien darum herum angeordnet, um als Ausgangspunkt zu dienen für die Entwicklung von Strukturen, Assoziationen und Zusammenhängen; der bewusste Einsatz häufiger Pausen wird als wirkungsvolles Stilmittel genutzt. |
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+ | * [[Harald Braem]]: ''Brainfloating.'' Landsberg 1989. ISBN 3-478-08406-7 | ||
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Version vom 15. Dezember 2012, 19:15 Uhr
Die Brainfloating-Technik Formbildung (nach Harald Braem 1989) nutzt die Ressourcen der linken und rechten Gehirnhälfte (nach der alten Split Brain-Theorie), die Logik und die Ganzheit, um Ideen in einem ungeahnten Ausmaß freizusetzen; die Technik selbst benötigt einen Raum für ungestörtes Arbeiten, sowie relativ viel Material (wie Papier, Farbstifte und Formmaterial, z.B. Softknete oder Fimo). Nach einer Einstimmung mit allen Sinnen auf die visualisierte Aufgabenstellung folgt eine Phase der zweckfreien Betätigung mit beiden Händen (z. B. zeichnen oder kneten oder formen), unter gleichzeitiger Aktivierung einer, der Kopfstand-Technik ähnlichen Fragestellung; anschließend wird nach Gegenteiligkeiten der ursprünglichen Aufgabenstellung und den zugrunde liegenden Gemeinsamkeiten gesucht, gefolgt von einer absichtsfreien Schaffensphase für die Hände und einem Ganzkörpereinsatz. Im Verlauf der weiteren Ideenfindung in Form einer Gegenüberstellung wird die Aufgabenstellung mittig im Raum platziert und alle entwickelten Materialien darum herum angeordnet, um als Ausgangspunkt zu dienen für die Entwicklung von Strukturen, Assoziationen und Zusammenhängen; der bewusste Einsatz häufiger Pausen wird als wirkungsvolles Stilmittel genutzt.
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Literatur
- Harald Braem: Brainfloating. Landsberg 1989. ISBN 3-478-08406-7