Vulkantechnik

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Unter '''Vulkantechnik''' (benannt nach [[Michael M Luther|Luther]] 1997) wird eine ergänzende [[Brainstorming klassisch|Brainstorming]]-Technik verstanden (im englischsprachigen Raum auch schon früher bekannt als '''Get Fired''' / '''Kündigungsgrundtechnik''' ([[George M Prince|George M. Prince]] 1970), '''Wilde Idee'''/ '''Wildest idea''' ([[Tudor Rickards]] 1974), '''Mind surprise''' (''Robert W. Olson'' 1978) oder '''Silly ideas technique''' (''Joyce Wycoff'')), die die ursprüngliche Aufgabenstellung übertreibend verschärft, um so an wirklich ungewöhnliche, utopische, "weit entfernte", verrückte, "unzulässige", sogar schockierende Ideen zu kommen, die sonst verschwiegen worden wären, weil sie evtl. zu vulkanartigen Reaktionen und ernsthaften Konsequenzen führen könnten. Bei hierarchieübergreifenden Teams ist es ggf. sinnvoll, bei der Befürchtung vorhandener Spannungen im Team oder im Fall von realen Autoritätsproblemen, dass bestimmte Personen (wie z.B. Vorgesetzte) zeitweilig den Raum verlassen, um den Prozess nicht zu "dimmen".
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Unter '''Vulkantechnik*''' (benannt nach [[Michael M Luther|Michael Luther]] 1997) wird eine ergänzende [[Brainstorming klassisch|Brainstorming]]-Technik verstanden, die die ursprüngliche Aufgabenstellung übertreibend verschärft, um so an wirklich ungewöhnliche, utopische, "weit entfernte", verrückte, "unzulässige", sogar schockierende Ideen zu kommen, die sonst verschwiegen worden wären, weil sie evtl. zu vulkanartigen Reaktionen und ernsthaften Konsequenzen führen könnten. Bei hierarchieübergreifenden Teams ist es ggf. sinnvoll, bei der Befürchtung vorhandener Spannungen im Team oder im Fall von realen Autoritätsproblemen, dass bestimmte Personen (wie z.B. Vorgesetzte) zeitweilig den Raum verlassen, um den Prozess nicht zu "dimmen".
 
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Die Technik war im englischsprachigen Raum auch schon früher bekannt als '''Get Fired''' / '''Kündigungsgrundtechnik''' ([[George M Prince|George M. Prince]] 1970), '''Wilde Idee'''/ '''Wildest idea''' ([[Tudor Rickards]] 1974), '''Mind surprise''' (''Robert W. Olson'' 1978) oder '''Silly ideas technique''' (''Joyce Wycoff'').
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==Literatur==
 
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Version vom 6. Januar 2013, 01:02 Uhr

Auf 1 Blick

Unter Vulkantechnik* (benannt nach Michael Luther 1997) wird eine ergänzende Brainstorming-Technik verstanden, die die ursprüngliche Aufgabenstellung übertreibend verschärft, um so an wirklich ungewöhnliche, utopische, "weit entfernte", verrückte, "unzulässige", sogar schockierende Ideen zu kommen, die sonst verschwiegen worden wären, weil sie evtl. zu vulkanartigen Reaktionen und ernsthaften Konsequenzen führen könnten. Bei hierarchieübergreifenden Teams ist es ggf. sinnvoll, bei der Befürchtung vorhandener Spannungen im Team oder im Fall von realen Autoritätsproblemen, dass bestimmte Personen (wie z.B. Vorgesetzte) zeitweilig den Raum verlassen, um den Prozess nicht zu "dimmen".

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* Namensalternativen bekannt

Die Technik war im englischsprachigen Raum auch schon früher bekannt als Get Fired / Kündigungsgrundtechnik (George M. Prince 1970), Wilde Idee/ Wildest idea (Tudor Rickards 1974), Mind surprise (Robert W. Olson 1978) oder Silly ideas technique (Joyce Wycoff).


Literatur

  • Robert W. Olson: The art of creative thinking. New York 1978
  • George M. Prince: The practice of creativity. New York 1970
  • Tudor Rickards: Problem solving through creative analysis. Essex 1974
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