Geht doch
Geht doch (im Original: The Name Game; nach M. F. Woods 1979) ist eine, dem Force Fit-Ansatz, wie auch dem Brainwriting verwandte Ideenfindungstechnik, die auf spielerische Weise auch dem Sprungbrett-Gedanken Rechnung trägt, um aus anfänglich verrückt erscheinenden Ideen etwas Machbares herauszuholen. In spielerischer Form treten alle Gruppenmitglieder oder auch zwei Gruppen gegeneinander an, indem jeder eine völlig verrückte Idee bezogen auf ein vorher vereinbartes Thema oder eine Fragestellung auf eine Karte schreibt; die Idee, die am Verrücktesten ist, gewinnt. Nachdem alle Ideen festgehalten wurden, werden sie ausgetauscht (z.B. von Gruppe zu Gruppe); jede Gruppe hat dann eine vorher festgelegte Zeit, um zu beweisen, dass die Ideen doch gehen, also sich realistische Entsprechungen dafür einfallen zu lassen. Abschließend wird gewählt, welches die drei unmöglichsten Ideen sind - und festgestellt, dass die meisten Ideen als Sprungbrett für realistische Vorschläge dienen können.
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Literatur
- Arthur B. VanGundy: Brain boosters for business advantage. New York 1994. ISBN 0-89384-267-2